Logbuch September 2009
2.9.09 Wir sind heute zur Insel Kalamos aufgebrochen und haben uns als erstes die Bucht von Port Leon angesehen. Der schlechte Ankergrund und die eintreffenden Charterflottillen haben uns aber nach kurzer Zeit wieder aufbrechen lassen, sodaß wir Richtung Festland vor dem Ort Mitikas am Strand neben dem kleinen Hafen geankert haben (Achtung! Stromkabel am Grund).
Ein kleiner beschaulicher Ort mit einigen Geschäften und Restaurants.
Vor uns ankert die NOMAD der Seenomaden und ich fahre mit dem Dinghy auf einen kurzen Plausch zu ihnen rüber. Sie wollen am nächsten Morgen weiter Richtung Nidri, wo sie in Bill's Kneipe einen Filmvortrag über ihre Reisen abhalten. Leider muß auch erwähnt werden, daß man kurze Zeit nach unseren Besuch, in Eddy's Schiff eingebrochen hat, als er für eine Nacht in dem kleinen Hafen lag.
Sie waren abends nur kurz beim Essen in einem Restaurant, als man ihre Heckluke aufbrach und alles von höherem Wert entwendete. Der benachrichtigte Bürgermeister räumte ein, daß dies in letzter Zeit häufiger passierte. Also nicht nur gut abschliessen, sondern auch die Scharnierbolzen gegen herausklopfen sichern oder die Öffnung vergittern.
Wir sind zwei Tage später weiter zu unserer Lieblingsbucht - der One Tree Bay. Eines Abends hatten wir eine etwas eigenwillige Unterhaltung am Strand gegenüber.......
Ein Grieche ließ sich für gut zwei Stunden von einer blonden Touristin "anheizen", aber leider ohne Erfolg. Ein Cocktail "Sex on the Beach" hätte da vielleicht mehr gebracht.
Die Bucht mit......
und ohne Flottille. Im späten Herbst waren teilweise nur noch ein oder zwei andere Schiffe in der Bucht - aber noch läuft die Saison.
8.9.09 Langsam muß ich mich wohl entschuldigen, für die spärliche und unspektakuläre Berichterstattung. Aber wir pendeln nur zwischen ein paar Buchten und Nidri hin und her. Wir faulenzen, baden, essen, schlafen und lassen es uns gut gehen.
Heute sind wir nach Lefkas-Stadt und liegen dort im Hafen vor Anker. Ich habe schon den Müll der letzten Woche weggebracht und eingekauft. Morgen wollen wir weiter nach Preveza, um ein paar Dinge an Patricks Nautikat zu reparieren, da er dieses Jahr wohl nicht mehr zu seinem Schiff kommen kann. Danach wollen wir über Paxoi und den Sivota-Inseln wieder nach Nidri zurück, wo am 17.9. die legendäre IONION-REGATTA stattfindet, an der wir evtl. teilnehmen. Ob mit der RUSH oder mit einem Schiff von Herberts Charterflotte steht noch nicht fest - wir werden sehen.
10.9.09 Wir sind in der Cleopatra Marina gegenüber Preveza angekommen und werden hier eine Nacht bleiben. Ich soll nach Patick's Schiff schauen und die Motoren mit Süßwasser spülen. Danach sind wir in den Abrakischen Golf, wo wir unweit von Vonitsa in einer lauschigen Bucht den Anker geworfen haben.
Auf dem Weg dahin sind uns jede Menge Quallen und ein paar Seeschildkröten begegnet.
Vonitsa ist ein nettes Städtchen mit recht guten Versorgungsmöglichkeiten.
In dem kleinen Hafen liegen ein paar Dauerlieger aus verschiedenen Nationen an Mooringleinen. Es scheint aber keine Versorgung an der Pier zu geben.
Auffallend ist die ungewöhnlich junge Bevölkerung - oder die Alten haben sich alle versteckt als ich gekommen bin.
13.9.09 Wir sind wieder zurück in der Vlychobucht, wo wir uns mit Susi und Ingolf treffen wollen. Am nächsten Tag sind die Beiden dann auch gekommen und wir hatten einige deftige Skatpartien.
17.9.09 Heute ist die Ionion-Regatta 2009. Es ist das erste mal, daß ich auf einem von Herberts Charterschiffen daran teilnehme (rotes T-Shirt).
Unsere internationale Crew bestand aus Deutschen, Niederländern, Albanern und einem Schwaben. Ein über hundert Schiffe zählendes Starterfeld ist schon eine imposante Kulisse und sorgte für Gedränge an der Startlinie.
Als erstes gingen die kleinen Schiffe bis 30 Fuß über die Startlinie, die mit Rauchsignalen gezogen wurde. Zehn Minuten später folgten die Großen, unter denen auch wir waren, mit einer 40er Jeanneau, Sun Odyssey.
Nach einem guten Start, lagen wir unter den ersten zehn Schiffen in unserer Klasse.
Nach und nach haben wir uns weiter nach vorne gearbeitet - und das trotz des schwachen Windes.
Es gab auch Preise für das am besten gestaltete Outfit. Den ersten Platz belegte eine "verkleidete" Bavaria und dessen antike Crew.
Leider ist dann der Wind völlig eingeschlafen und es wurde langsam Abend.
Als wir uns dann nur noch mit einem halben Knoten mühsam der Wendemarke näherten und es zusehens dunkler wurde, haben wir nach zwei Stunden beschlossen, die Maschine anzuwerfen. Das hatten schon etwa achzig Teilnehmer vor uns gemacht und sie begaben sich auf den Weg nach Sivota zur Regattaparty.
Wir fanden glücklicherweise im Hafen noch eine Lücke zwischen den Fischerbooten und konnten somit trockenen Fußes zur Siegerehrung - wir hatten nämlich gar kein Dinghy dabei. Die letzten Teilnehmer trafen etwa zwei Stunden nach Sonnenuntergang in Sivota ein, als die Feier schon in vollem Gange war.
Nach einem guten Essen, haben wir uns auch in's Getümmel gestürzt.
Und irgendwann in der Nacht sind wir dann irgendwie nach Hause gekommen. Eddy und Anneke haben dann am nächsten Morgen das Schiff nach Nidri zurück gebracht.
So ging der September mit einigen kleinen Ausflügen zu unseren Lieblingsbuchten ohne besondere Vorkommnisse dem Ende entgegen.

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