Logbuch 2007 06-07
31.5.07 Wir starten zu unserem diesjährigen Törn, der uns zuerst nach Pylos und dann auf die Ostseite des Peloponnes führt. In der Zeit in Pylos, haben wir noch auf ein Päckchen aus Deutschland gewartet und die letzten Vorbereitungen für die Reise erledigt.
30.6.07 Abgelegt in Pylos Richtung Methoni. Zwei Stunden später über Sandgrund vor Methoni geankert. Schöne Bucht direkt vor dem Örtchen (gefährlich nur bei südlichen Winden/Wellen). Die Festung auf der kleinen Landzunge ist nachts toll beleuchtet und bildet einen phantastischen Hintergrund.
3.7.07 Anker ab vor Finikounda. Sonne, Sandstrand, klares Wasser - was will man mehr?
Dort hatten wir die Möglichkeit in der Surfschule von Claus und Katja den neuen Sonnenschutz für unsere Fenster zu nähen.
9.7.07 Abreise Richtung Koroni. Als Evelin im Hafen von Koroni zum Anker tauchte, ist ihr eine große Wasserschildkröte entgegengekommen. Beide sind voll erschrocken über die unerwartete Begegnung. Rund um Koroni sind an einigen Stränden Brutgelege von Schildkröten, aber dass man welche im Hafenbereich sieht, ist eher selten.
Koroni ist ein beschaulicher Ort mit nicht so viel Tourismus und guten Einkaufsmöglichkeiten.
12.7.07 Anker auf Richtung Ormos Limeni. Den ganzen Tag hatten wir eine Schei.... welle und Ormos Limeni erwies sich als völlig ungeeigneter Ankerplatz.
Um der Welle zu entgehen sind wir - es begann bereits zu dämmern - in die Bucht von Mezapo eingelaufen. Dort lagen wir halbwegs sicher aber unruhig. Es gibt keinerlei Versorgungsmöglichkeiten in dem ehemaligen Piratennest und der Ankergrund ist Felsig und tief.
15.7.07 Weiter nach Porto Kagio, einer schnuckeligen kleinen Bucht, mit schmaler Einfahrt, die von See aus nicht leicht zu entdecken ist.
Dort liegen wir mit 5 anderen Yachten vor Buganker mit Heckleinen. Beim Ankern ist Vorsicht geboten, da auf dem felsigen Grund teilweise nur eine dünne Sandschicht liegt, was den Anker mitunter slippen lässt.
Von da an beginnt die Zeit der vielen Brände auf dem Peloponnes, die uns von nun an den ganzen Sommer begleiten werden. Ebenso die Löschhubschrauber und Löschflugzeuge, die auch dicht neben uns das Wasser aus der Bucht aufnahmen.
Nachdem im Laufe der Tage der Wind gedreht hatte, mussten wir die kleine Seitenbucht verlassen und unseren Anker direkt vor der Ortschaft fallen lassen.
18.7.07 Unser nächstes Ziel ist in der Bucht Skoutari, eine kleine Seitenbucht, genannt Fishermans Cove.
Ein wunderschönes, romantisches Plätzchen mit gutem Ankergrund. Es ist aber nur bei gutem, stabilem Wetter zu empfehlen. Die benachbarte Storm Cove war uns etwas zu eng, sei aber bei fast allen Winden sicher.
Wir finden, dass dieses Plätzchen ein echter Geheimtip ist und allemal, bei ruhigem Wetter, einen Besuch wert ist.
19.7.07 Wir starten zur kurzen Etappe nach Gythion. Ein mittelgroßer Ort mit besten Versorgungsmöglichkeiten, Internet und grossen Billardtischen. Wir haben an der Fährpier festgemacht, da man uns sagte, dass dort genügend Platz ist und nur selten eine Fähre kommt. Teilweise hatten wir dort sogar Landstrom und Wasser.
Erstaunlicherweise trifft man hier nur wenige andere Yachten, da es für die meisten nur ein Umweg auf der Strecke nach Elaphonisos wäre.
Und wir geniessen zusammen mit Liegenachbarn das Nachtleben von Gythion.
23.7.07 Wir machen uns auf den Weg nach Plitra, in einer großen Bucht an der Westseite des zweiten Peloponnesfingers. Super Ankergrund zwischen den Seegrasfeldern, klares Wasser, aber nach Süden offen.
Um uns herum viel klares Wasser, man sieht den Anker in über 6m Tiefe.
Der Ortskern ist nicht so besonders idyllisch, dafür hat es kaum Versorgungsmöglichkeiten, nur einen Wasserhahn an der Hafenmole und der nächste Geldautomat ist 10 km entfernt im Nachbarort, doch der funktioniert nicht immer, aber wer braucht schon Bargeld.
Was uns nicht daran gehindert hat fast zwei Wochen hier zu bleiben. Wir haben auch eine sehr nette Familie aus Athen kennengelernt, das sind Jannis, seine Schwester Christina und deren Mutter. Sie haben am Berg oberhalb von Plitra ein kleines Ferienhaus. Es sieht von weitem wie eine kleine Burg mit Turm aus.

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